Im Mutterleib lernt und übernimmt das Kind die Regulationsmuster der Mutter, das Kind entwickelt Bindungsverhalten und typische Verhaltensmuster aus. Diese sind im prozeduralen Gedächtnis abgespeichert. Diese prozedurale Verhaltensmuster sind mit den – traumatischen – Inhalten des Ereignis-Erinnerungssystems verknüpft. PhD Eric Wolterstorff erklärt, wie diese Verknüpfungen im therapeutischen Prozess gelockert und verändert werden können. Durch diese Arbeit werden unser Beziehungs- und Verhaltensmuster weniger von unseren vergangenen Stress- und Traumaerfahrungen beeinflusst und wir erleben mehr Flexibilität und Entscheidungsfreiheit.